Presse

Pressekontakt fzs:
Katharina Mahrt
Email:katharina.mahrt@fzs.de
Mobil: 0157-72532231

Pressekontakt Campusgrün:
Ben Seel (Frankfurt)
Email: ben.seel@campusgruen.de
Mobil: 0151-17366 151

Pressekontakt Die Linke.SDS:
Max Manzey (Berlin)
Email: max.manzey@linke-sds.org
Mobil: 0170-8170925

 

 

Pressemitteilung vom 08.11.2013

Studierende fordern Bund und Länder auf: Lasst Studierende nicht auf der Straße sitzen!
Mit Aktionen in 17 Städten haben Studierende in ganz Deutschland in dieser Woche die Politik aufgefordert, endlich etwas gegen die stetig steigende Wohnungsnot für Studierende und Menschen mit geringem Einkommen in vielen Hochschulstädten zu tun.
In München haben Studierende des lokalen Bündnisses mit einer Aktion an Universität auf die prekäre Lage von vielen Studierenden aufmerksam gemacht. Sie legten sich mit Schlafsack und Matratze in den Innenhof des Hauptgebäudes – ganz nach dem Motto: “Wenn wir keine Wohnung finden, müssen wir halt in die Uni ziehen.” An der TU Berlin haben die Studierenden sogar eine Nacht in der Universität gecampt, um auf den Wohnraummangel hinzuweisen.
In Trier wurde die Universität gleich zum Wohnzimmer umfunktioniert – mit Sofas, Sesseln, Lampen und anderen Einrichtungsgegenstände wurde sich auf dem Campus eingerichtet. An der FU Berlin wurde eine ähnliche Aktionsform direkt mit einer inhaltlichen Fragestunde mit einer Anwältin der Berliner Mietergemeinschaft verbunden.
Katharina Mahrt vom fzs erklärt dazu:
“Die große Resonanz auf die Aktionswoche beweist, dass das Thema von gesamtgesellschaftlichem Interesse ist. Es ist erfreulich, dass in den Koalitionsverhandlungen erste Ansätze einer Mietpreisbremse beschlossen wurden, sowie die Maklerkosten auf die Vermieter umzulegen.Dies löst aber nicht das Problem der bereits aktuell zu hohen Mieten und es ist auch noch immer kein Bund-Länder-Förderprogramm für den Wohnheimbau in Sicht. Hier muss in den Verhandlungen nachgebessert werden, damit möglichst schnell  mindestens 25.000 neue Wohnheimplätze geschaffen werden.
Außerdem muss  bei der Novellierung des BAföG berücksichtigt werden, dass die Wohnraumpauschale von 224 Euro bereits seit langem nicht mehr den aktuellen Wohnkosten entspricht. Wir fordern die Politik auf, sich endlich auch der sozialen Infrastruktur des Bildungswesens anzunehmen.”
Ben Seel vom Aktionsbündnis Studis gegen Wohnungsnot ergänzt:
“Die vielfältigen und bunten Aktionen, sowie die vielen Studierenden und BürgerInnen auf den Straßen haben gezeigt: Die hohen Mieten in den Innenstädten und teils auch schon Vorstadtbereichen gehen uns alle an! Wir dürfen nicht länger unsere Lebensbereiche in Investmentwüsten verwandeln, sondern brauchen eine lebendige Stadtpolitik mit starken kommunalen Wohnungsbaugesellschaften und einer bunten Stadtgestaltung. Wir Studierende stehen dabei Seite an Seite mit anderen Initiativen, um unser aller Recht auf Stadt einzufordern!  Wir  brauchen mehr sozialen Wohnungsbau, Rekommunalisierung und Mietpreispremse, sonst werden die Innenstädte zu menschenleeren  Betonbunkern.”
Am heutigen Freitag finden z.B. noch die folgenden Aktionen statt:
    – Berlin: Aktion “Neues Wohnheim für Berlin?!” beim Neptunbrunnen (Rathausstraße 1) 15:00
    – Frankfurt: Kundgebung in vor dem Rathaus (Römer) 15:00
    – Konstanz: Demonstration ab dem Telekom-Gebäude beim Zähringen Platz 16:00

Pressemitteilung vom 03.11.2013

Studierendenproteste für günstigen Wohnraum vom 4. – 8. November
Das Wintersemester hat begonnen und die Wohnraumsituation für Studierende ist vielerorts katastrophal: Auf den Wartelisten der Studierendenwerke für Wohnheimplätze stehen bundesweit aktuell über 50.000 Studierende.Die Nachfrage nach WG-Zimmern ist riesig und die Mieten der hochschulnahen Wohnungen für die meisten Studierenden unbezahlbar.
“Das ist keine Überraschung,” meint Katharina Mahrt vom freien zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) und führt aus: “Die Studierendenzahlen sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen und in die soziale Infrastruktur wurde kaum investiert, obwohl die Entwicklung des Bedarfs seit Jahren absehbar war. Es müssen sofort mindestens 25.000 zusätzliche, öffentliche Studierendenwohnheimplätze gebaut werden. Aber nur ein Bruchteil der Länder legt Förderprogramme für den Wohnheimbau auf, während die große Mehrheit glaubt, das Problem aussitzen zu können. In der Realität sitzen jedoch die Studierenden -  auf der Straße!”
Darum ruft das bundesweite Studierendenbündnis “Studis gegen Wohnungsnot” für die Woche vom 4. bis 8. November zu Protesten auf. Neben dem fzs sind auch Die Linke.SDS, Juso-Hochschulgruppen, Campusgrün, ver.di Jugend, GEW BASS, DGB-Jugend und verschiedene andere Organisationen und Studierendenvertretungen Teil des Bündnisses.
Max Manzey, vom Bündnis “Studis gegen Wohnungsnot”, erklärt: “Ohne Protest von unten scheint sich bei der Politik nichts zu bewegen. Darum wird es in vielen Städten Aktionen von Studierenden geben. In Berlin plant das Bündnis für den 7. November eine Demonstration. Dabei ist klar, dass wir an der Seite vieler anderer stadtpolitischer Gruppen und Mietinitiativen stehen, die sich schon seit Jahren für bezahlbaren Wohnraum einsetzen, und uns gerade bei der Frage des sozialen Wohnungsbaus nicht gegeneinander ausspielen lassen werden. Denn wir müssen gemeinsam gegen die soziale Verdrängung durch hohe Mieten kämpfen, damit unsere Städte bunt und lebenswert bleiben!”

Pressemitteilung vom 14.10.2013

Neues Bündnis gegründet: “Studis gegen Wohnungsnot” ruft zum Protest auf

 Lange Wartelisten bei den Studierendenwohnheimen, WG-Castings mit über 100 Bewerbungen und wochenlange Wohnungssuche: Das ist die Lebensrealität von vielen der etwa 500.000 jungen Menschen, die in dieser Woche mit einem Studium anfangen. Aus diesem Grund hat sich das studentische Bündnis “Studis gegen Wohnungsnot”, u.a. bestehend aus fzs (freier zusammenschluss der Studierendenschaften), Juso-Hochschulgruppen, Die Linke.SDS, GEW BASS, DGB Jugend, dem Bundesverband Ausländischer Studierender (BAS) und Campusgrün, dem Bundesverband grün-alternativer Hochschulgruppen, gegründet. Das Bündnis ruft zu Beginn des Semesters zu Protesten gegen die Wohnungsnot der Studierenden und für den Ausbau von Studierendenwohnheimplätzen auf.Erik Marquardt vom fzs erklärt zur Bündnisgründung:

“Wir wollen, dass die Politik endlich handelt. Obwohl die Studierendenzahlen seit Jahren ansteigen, wurde kein entsprechender Wohnraum geschaffen. Die Konsequenz sehen wir heute. Um den schlimmsten Entwicklungen etwas entgegenzusetzen, muss ein sofortiges Bund-Länder-Investitionsprogramm für mindestens 25.000 zusätzliche Wohnheimplätze aufgelegt werden. Von den steigenden Mieten in den Hochschulstädten sind neben vielen Menschen in prekären Lebensverhältnissen und mit geringem Einkommen auch Studierende betroffen. Nur eine sofortige Mietpreisbremse könnte dieser Entwicklung entgegenwirken. Wir fordern sowohl die neue Bundesregierung, als auch die Landesregierungen dazu auf, sofort zu handeln und es nicht länger bei leeren Versprechungen zu lassen. Das Thema muss einen Platz im Koalitionsvertrag bekommen.
Wir denken, dass es ohne den Druck von unten nicht geht und rufen gemeinsam zu einer bundesweiten Aktionswoche vom 4. bis 8. November mit Demonstrationen und anderen Protestaktionen an allen deutschen Hochschulstandorten auf.”Mehr Informationen zum Bündnis, die Forderungen und den Aufruf für die Protestaktionen finden Sie unter:
www.studis-gegen-wohnungsnot.de

 

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